Wintergrimms Tagebuch


Die Sache mit den Second-Hand-Klamotten

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr gerade etwas unfassbar Schönes und Außergewöhnliches in einem Second-Hand oder Vintage-Laden gekauft habt, ihr zu nun zuhause sitzt, euch eurer neuen Schätze erfreut und ganz plötzlich darüber nachdenken müsst, wem sie wohl früher einmal gehört haben und warum diese Person sie weggegeben hat?

(Hier wollte ich eigentlich ein schönes Foto platzieren, aber dummerweise spinnt meine Fotodatenbank und ich komme nur an ca. die Hälfte meiner Bilder ran. Natürlich die falsche Hälfte.)

 

Höchstwahrscheinlich hat es dem vormaligen Besitzer einfach nicht mehr gefallen; möglicherweise, weil sich sein oder ihr Stil oder Geschmack geändert hat. Vielleicht passte es auch einfach nicht mehr - oder hat es nie getan.

Das Kleidungsstück, auf das ihr jetzt so stolz seid, könnte ein Geschenk gewesen sein, das die Tante mit dem absolut schrecklichen Sinn für "Mode" ihrem Neffen gemacht oder dabei seinen Geschmack völlig verfehlt hat - und die Tatsache, dass es eigentlich ein Kleidungsstück für Frauen ist.

 

Das sind alles mehr oder weniger wahrscheinliche Szenarien.

 

Aber die Dinge, die mir normalerweise durch den Kopf schießen sind solche wie "Warum würde jemand einen so wundervollen, weichen, schönen, pink karierten Rock weggeben? Das macht überhaupt keinen Sinn ... außer ES WURDE JEMAND DARIN ERMORDERT!" Äh, ja. Das ist wohl der wahrscheinlichste Grund.

Oder: "These Schuhe sind mein größter Traum! Nach diesen Schuhen gucke ich schon seit Jahren! Die passen perfekt, verdammt, die SIND perfekt! Da muss doch irgendetwas mit sein... Eventuell sind sie verflucht und meine Füße werden abfallen, wenn ich sie trage. Oh, verflucht, ich kann sie nicht mehr ausziehen. Sie lassen meine Füße nicht los! Oh nein! AHHHHHHH!" Just kidding.

 

Aber im Ernst (ne, im Hugo), bin ich die Einzige, die so denkt? Habe ich einfach nur eine viel zu hyperaktive Vorstellungskraft?

Kann auch sein.

 

So, ich erfreue mich jetzt meiner brandneuen Schuhe, die überhaupt nicht neu sind!

 

 

 

Drei Tage später...

...habe ich festgestellt, weshalb diese wunderschönen, geschnürten, kniehohen, braunen Lederstiefel ihren Weg in das Lager eines Vintageshops gefunden haben. Beim ersten Tragen ist bereits nach weniger Stunden vom einen Schuh die Sohle abgegangen. Verdammt.

Man kann halt auch Pech haben mit den Käufen im Second-Hand Laden.

Ich werde also die Tage mal schauen, ob sie sich kleben lassen, sonst bringe ich sie mal zum Schuster. Immerhin habe ich nur 20€ gezahlt, da könnte man schon noch etwas in die Reparatur investieren.

 

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Second-Hand beziehungsweise Vintage-Ware gemacht?

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Lesetagebuch QII 2016

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Kein Zitat zum Wochenstart?

Wie ihr sicher schon gemerkt habt ist es die letzten zwei Wochen recht ruhig auf meinem Blog.

Ich habe einfach momentan so viel um die Ohren, dass ich kaum zum Bloggen komme... Das wird sich auch die nächsten Wochen kaum ändern, tut mir leid!

Allerdings kommt die Tage noch mein Lesetagebuch aus dem zweiten Quartal des Jahres und ich habe auch noch zwei weitere Beiträge in Arbeit.

Ich werde aber versuchen, in der nächsten Zeit mindestens einen neuen Artikel pro Woche hochzuladen. Ob ich das schaffe ist natürlich eine andere Frage ;)

 

Euch noch eine schöne Woche!

Winter out.

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Lesetagebuch QI 2016

In diesem ersten Quartal des Jahres habe ich erschreckend wenig gelesen. Mag dem Prüfungsstress in der ersten Hälfte des Dreimonatszeitraums geschuldet sein, doch man müsste meinen in den Ferien danach hätte ich mehr Zeit zum Lesen gehabt - hatte ich auch, aber ich war zu sehr damit beschäftigt acht Staffeln Supernatural durchzusuchten...

Die paar Bücher, die ich gelesen habe, stelle ich euch natürlich trotzdem vor.

 

Eins noch: zu einigen der Bücher werde ich auf jeden Fall noch eine Rezension schreiben, die ich euch verlinke, sobald sie online ist. Wenn ihr zu einem anderen Buch noch mehr Infos haben wollt, schreibt mir einen Kommentar :)

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Tagebuch #1

Heute vormittag hatten wir zum ersten Mal seit gefühlten Wochen schönen Sonnenschein. Beste Voraussetzungen, um ein paar schöne Landschaftsfotos zu machen, dachte ich.

Wie das immer so ist, habe ich dann aber natürlich viel zu lange getrödelt. Als ich losfuhr, schien die Sonne noch, als ich mein Ziel erreichte, war es wieder genauso grau wie die ganzen letzten Tage schon.

Das war's dann wohl mit den schönen Fotos, aber einen Spaziergang habe ich trotzdem gemacht. Ein paar Fotos habe ich auch geschossen, doch ich dachte nicht, dass diese brauchbar wären. Wieder zuhause habe ich sie mir auf dem Computer angeschaut und siehe da! Einige sind tatsächlich richtig gut geworden. Diese graue Zwielicht verleiht den Bildern eine ganz besondere Atmosphäre. Mein Lieblingsbild ist das hier:

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30 Tage ohne Kaffee #2

Ich bin müüüüüde.

Das beschreibt meinen Zustand an Tag drei recht gut.

Im Grunde ist es eigenartig, dass ich müde bin, denn ich habe genug geschlafen, habe gestern Sport gemacht (zumindest ein bisschen), war an der frischen Luft und habe gesund gegessen. Jetzt vermisse ich meinen Kaffee wirklich. Noch dazu kommen hartnäckige Kopfschmerzen, gegen die ich normalerweise auch 'nen Kaffee trinken würde.

 

Fazit des Tages: Ich bin vielleicht doch etwas kaffee-süchtiger als ich anfangs gedacht habe.

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30 Tage keinen Kaffee

Vor einiger Zeit habe ich auf verschiedenen Blogs verschiedene "30 Days Challenges" gesehen. Soweit ich das verstanden habe, geht es dabei draum, 30 Tage lang eine bestimmte Sache auszuführen oder auf etwas bestimmtes zu verzichten. Ich fand die Idee an sich ganz gut; schließlich soll man sich ab und an ja auch mal zu etwas herausfordern.

 Seitdem habe ich immer mal wieder überlegt, was sich als meine erste "30 Days Challenge" anbieten würde.

Eine Freundin von mir verzichtet jedes Jahr in der Fastenzeit auf alle Süßigkeiten, Kuchen, Kekse und - sehr zu ihrem Leidwesen - auch zuckerhaltige Getränke wie Cola. Nicht aus religiösen Gründen, sondern aus genau diesem Grund: sich mal einer Herausforderung zu stellen.

Dem Zucker sage ich vielleicht in meiner nächsten 30 Days Challenge den Krieg an; jetzt ist erstmal der morgendliche Muntermacher dran.

Ich werde 30 Tage keinen Kaffee trinken.

Normalerweise trinke ich am Morgen einen halben Liter starken, schwarzen Kaffee. Manchmal - je nach Müdigkeit und Arbeitspensum - am Nachmittag noch einmal dasselbe.

Macht also am Tag einen halben bis einen Liter Kaffee am Tag. Schlimm klingt das für mich eigentlich nur an solchen Tagen, an denen ich außer meinem Kaffee fast nichts trinke. Du kennst das, man ist den ganzen Tag unterwegs, hat nichts dabei, dann will man ja auch nicht, dass der Lippenstift verschmiert und so kommt eines zum anderen. Meistens endet es in Konzentrationsstörung und miesen Kopfschmerzen, gegen die man wieder Kaffee trinkt.

 

Man muss dazu sagen, dass Kaffee und Kekse momentan meine einzigen Laster sind.

Von daher stehe ich nicht allzu schlecht da.

Mein Frühstück besteht aus einem großen Glas Wasser mit dem Saft einer halben frisch gepressten Zitrone, meinem halben Liter Kaffee und, je nach Laune, Sandwiches oder Naturjoghurt mit Müsli und frischem Obst.

Trotzdem, wenn ich mal wieder verschlafen und dadurch keine Zeit zum Frühstücken habe, ist der Kaffee das letzte, das ich ausfallen lasse.

 

Über Kaffee ließt man so einige wirklich gemeine Dinge - er führe zu Bluthochdruck, erhöhe das Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Krebsrisiko, sei schlecht für den Kreislauf, mache süchtig, schädige den Magen und könne sogar zu Aggression und Depression führen.

Halte ich ja alles ad hoc erstmal für Schwachsinn. Mittlerweile gibt es ja kein Lebensmittel mehr, dem diese Standard-Gesundheitsrisiken nicht zugeschrieben werden.

Sicherlich ist sehr hoher Kaffeekonsum über einen langen Zeitraum nicht gerade gesundheitsfördernd, doch meine zwei bis vier Tassen am Tag enthalten so wenig Koffein, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie jemals diese Symptome auslösen werden - auch hier denke ich, dass die Dosis das Gift macht. Außerdem kommt es immer auch auf die sonstige Verfassung des Menschen an, nicht? Ich bin jung, gesund und ernähre mich recht ausgewogen.

Dementsprechend werde ich nicht aus gesundheitlichen Gründen auf den Kaffee verzichten.

Es soll einfach nur ein kleines Experiment sein.

 

Heute morgen habe ich schon damit angefangen - beziehungsweise aufgehört.

Statt Kaffee gab es heute Tee. Überhaupt kein Problem für mich. Ich trinke gerne Tee, habe immer mindestens acht verschiedene Sorten da. Heute Morgen gab es für mich Zitronentee. Schwarzer Tee kommt für mich zum Frühstück nciht in Frage. Insgesamt bin ich kein übermäßiger Fan von schwarzem Tee. Ich trinke lieber Grünen oder Kräutertee.

 

Wir haben jetzt drei Uhr nachmittags, ich bin seit sechs Stunden auf den Beinen (don't judge me, es ist Samstag) und fühle mich nicht im Mindestens anders als gestern, wo ich meinen Tag noch mit Kaffee begonnen habe.

Ich denke nicht, dass ich den Kaffee wirklich brauche, ich denke eher, dass es reine Gewohnheit ist, morgens als erstes die Kaffeemaschine anzustellen.

 

Das war's für Tag eins. Ich werde nicht jeden Tag ein Update posten, aber nach fünfzehn Tagen und zum Schluss melde ich mich auf jeden Fall noch mal.

 

 

 

Edit: Jetzt, um vier, verspüre ich einen ziemlichen Drang nach Kaffee. Also gibt es jetzt noch mehr Tee ;)

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